Kälte. – der Roman/23
“Kälte hat auf jeden Fall literarische Qualität, liest sich gut, ist pointiert und subtil humorvoll bis versteckt (oder offensichtlich) ironisch. Nicht zuletzt das erinnert in der Tat an Thomas Bernhard. Aber auch sprachstilistisch sind Parallelen und Anlehnungen an Bernhard natürlich keinesfalls zu übersehen (Prinzip der Wiederholung, Steigerung, Zuspitzung etc.). Da kann ich mich dem Urteil … Weiterlesen
Geistige Beschränktheit oder: wie ich mit Martin Luther King und Silvia Neid ganz nett ins Plaudern kam
Und so schlenderte der Autor dieser Zeilen die Straßen und die Gassen seines Stadtviertels hinauf und auch wieder hinab und kam nicht umhin sich zu fragen, wohin denn das alles überhaupt noch führen soll – und ob es überhaupt zu etwas führen muss, dieses vermeintliche „alles“. „Ein Traum ist zerplatzt“, so lesen wir es derzeit … Weiterlesen
Kälte. – der Roman/22
“Kälte hat auf jeden Fall literarische Qualität, liest sich gut, ist pointiert und subtil humorvoll bis versteckt (oder offensichtlich) ironisch. Nicht zuletzt das erinnert in der Tat an Thomas Bernhard. Aber auch sprachstilistisch sind Parallelen und Anlehnungen an Bernhard natürlich keinesfalls zu übersehen (Prinzip der Wiederholung, Steigerung, Zuspitzung etc.). Da kann ich mich dem Urteil … Weiterlesen
Abschaltimpulse oder: Was wir alle von Privatradiosendern lernen können
Fachfremde Leser werden es kaum wissen, doch am morgigen Dienstag ist es wieder so weit: die deutschen Radiosender bekommen ihre Zeugnisse, erfahren also, wie viele Hörer sie haben – oder eben auch nicht haben. Anders als beim Fernsehen, wo in der Regel schon am darauffolgenden Tag detailliert betrachtet werden kann, welche Sendungen sich wer und … Weiterlesen
Schubladenfetischismus oder: warum ich mich so gerne mit der Frage beschäftige, ob Inka Grings und Birgit Prinz Frauen küssen
Und so erwischte sich der Autor dieser Zeilen selbst dabei, wie er diverse Fotografien deutscher Fußballnationalspielerinnen betrachtete und dabei dem brennenden Wunsch erlag, zu erfahren, wer von diesen Damen denn nun wohl tatsächlich der gleichgeschlechtlichen Liebe frönt und wer nicht. Und während der Autor dieser Zeilen ganz nach Menschenart also damit begann Schubladen aufzureißen und … Weiterlesen
Kälte. – der Roman/21
“Kälte hat auf jeden Fall literarische Qualität, liest sich gut, ist pointiert und subtil humorvoll bis versteckt (oder offensichtlich) ironisch. Nicht zuletzt das erinnert in der Tat an Thomas Bernhard. Aber auch sprachstilistisch sind Parallelen und Anlehnungen an Bernhard natürlich keinesfalls zu übersehen (Prinzip der Wiederholung, Steigerung, Zuspitzung etc.). Da kann ich mich dem Urteil … Weiterlesen
Die “Logikfreie Epoche” oder: Die Antwort auf die Frage, warum gerade am deutschen Wesen die Welt derzeit nicht genesen kann
Denken wir Menschen über unsere deutschen Mitmenschen nach, so sind wir uns im Groben und im Ganzen ziemlich einig: Stumpfsinn und Dämlichkeit paaren sich immer öfter mit Naivität und Faulheit, Intellektualität und Geistesgegenwärtigkeit hingegen immer seltener mit mentaler Flexibilität und Zivilcourage. Der Egoismus steigt, jegliche Form von gesundem Altruismus hingegen verschwindet nach und nach im … Weiterlesen
Kälte. – der Roman/20
“Kälte hat auf jeden Fall literarische Qualität, liest sich gut, ist pointiert und subtil humorvoll bis versteckt (oder offensichtlich) ironisch. Nicht zuletzt das erinnert in der Tat an Thomas Bernhard. Aber auch sprachstilistisch sind Parallelen und Anlehnungen an Bernhard natürlich keinesfalls zu übersehen (Prinzip der Wiederholung, Steigerung, Zuspitzung etc.). Da kann ich mich dem Urteil … Weiterlesen
Quo Vadis, Mediennutzung?, Teil 2 oder: die endgültige Antwort auf die Frage, ob guter Journalismus Geld kosten muss
Um gleich mit der wohlbekannten Tür ins Haus zu fallen: Nein, guter Journalismus muss kein Geld kosten. Und warum nicht? Ganz einfach, weil es, wie schon im vorangehenden Artikel “Quo Vadis, Mediennutzung?” erläutert, gar keinen guten Journalismus geben kann, ja das, was wir gemeinhin als solchen betrachten oder benennen, im Gegenteil sogar eher gefährlich als … Weiterlesen
Quo Vadis, Mediennutzung?
Und so ergab es sich jüngst, dass der Autor dieser Zeilen nicht umhin kam sich zu fragen, welchen Wert die morgendliche Lektüre der Tageszeitung für ihn persönlich denn überhaupt noch hat. Die Unmöglichkeit des Menschen, Wahrheit und Wirklichkeit zu erfassen, sie ist an dieser Stelle bereits ausgiebig erörtert worden und auch Objektivität ist vor … Weiterlesen
Der Feind in mir oder: mach doch einfach kaputt was dich kaputt macht
Wir Menschen, wir sind also nach wie vor mit einem Grundbedürfnis nach Vertrauen und Sicherheit ausgestattet, sind jedoch immer weniger in der Lage, genau diesem Bedürfnis nachzukommen. Die tiefgreifende Ursache für diese immer weiter ansteigende Unfähigkeit, seelischen Halt zu finden und auch zu geben, liegt in dem selben modernen Makel begründet, der auch elementare Verantwortung … Weiterlesen
Grundvertrauen oder: warum Männer auch die Herzen der stolzesten Frauen brechen
Im deutschen Fernsehen gibt es derzeit die Werbung eines Mobilfunkanbieters zu sehen, in der ein betont lockerer und lässig gekleideter junger Mann die Entertainment-Vorzüge seines Handys preist. Erst am Ende dieses Spots kommt die Pointe, handelt es sich bei diesem locker-flockigen Pfiffikus doch um einen Medizinstudenten, dem seine verantwortungsvolle Profession lediglich nicht anzusehen ist. … Weiterlesen
Utopia oder: Hello darkness, my old friend
Es liegt – so möchten wir es fast meinen – in der Natur der Sache, dass wir des morgens die Zeitung aufschlagen und gleich erdrückt werden von der schier unfasslichen Übermacht gesellschaftlicher Probleme. Probleme, die in einer solchen Geballtheit auf uns zustürzen, dass es schon für jeden Einzelnen fast unmöglich ist eine Tabelle der … Weiterlesen
Die Transformation des Bösen oder: von Hitler, Stalin, Pol Pot und anderen Menschen
Und wo wir uns nun also schon so nett durch die Welt der Abstraktion hangeln, so sind wir damit auch an einem Punkt angekommen, an dem wir uns den gedanklichen Luxus erlauben können, es so richtig grausam werden zu lassen. Machen wir uns also nichts vor und sagen es gerade heraus: das Böse, ja, es … Weiterlesen
Massenkompatible Prostitution oder: vom permanenten Drang, sich gut zu verkaufen
Stellen wir uns die Frage, warum immer mehr Menschen resignierend und hoffnungslos in Gegenwart und Zukunft schauen, so stoßen wir neben äußeren Umständen (kriegerische Konflikten, Epidemien, das Zerbrechen sozialer Gefüge) auch auf innere Entwicklungen, die mehr und mehr Menschen in depressive Zustände treiben. Um zu begreifen, was den exakten hintergrund dieser beängstigenden inneren Entwicklungen … Weiterlesen
Opportunistischer Eskapismus oder: Haus am See, später vielleicht
So ist es also, wie erläutert, fraglich, ob wir es uns wirklich leisten können einfach mal ebenso alles abzuschaffen, was uns in irgendeiner Form als vermeintlich schädlich ins Auge springt. Denn alles aus unserem Blickfeld zu schieben – angefangen bei Hundekot und diskriminierenden Begriffen, endend bei Stierkampf und Todesstrafe – führt uns direkt in eine … Weiterlesen
Katharsis und Massensuizid oder: wie ich zum Befürworter von Todesstrafe, Stierkampf und Ballerspielen am PC wurde
Nun, auch der Autor dieser Zeilen muss sich eingestehen, dass wohl kaum eine seiner Überschriften bis dato mit einem ähnlich plakativ-offensiven Vorwärtsdrang zur Attacke bließ wie die obige. Und ja, was hier mittels dreier standardisierter Gesellschaftsdiskussionen zu einer Art verbalem Aushängeschild deformiert wurde, klingt in dieser Bündelung nach jener Klischee-Misanthropie, wie sie den meisten Außenstehenden … Weiterlesen
Von der Kunst, sich ganz gepflegt in die Hosen zu machen
Wohl kein Gefühl ist in seiner bizarren Ausformung derart in der Lage uns das Leben zu verleiden wie die Angst. Abstrakt und im gleichen Maße allgegenwärtig vermischen sich in der Angst reale Begebenheiten und Phantastereien zu einem hochexplosivem Seelenballast. Einem Ballast, der uns das Leben nicht nur verleidet, sondern uns viel zu oft auch herausreißt … Weiterlesen
Von scheinheiligen Steinewerfern und der Glashaus-Intifada
Das Leben als Misanthrop kann in der Tat ein wenig seltsam sein. Denn nehmen wir den Begriff „Misanthrop“ noch einmal wörtlich, sprechen also von einem „Menschenhasser“, dann finden sich für diese Haltung nicht nur mehr als ausreichend Gründe im täglichen Leben – nein, fast alle Menschen bestätigen einem diese Ansicht auch noch. Bestätigen sie sogar … Weiterlesen
Kälte. – der Roman/19
“Kälte hat auf jeden Fall literarische Qualität, liest sich gut, ist pointiert und subtil humorvoll bis versteckt (oder offensichtlich) ironisch. Nicht zuletzt das erinnert in der Tat an Thomas Bernhard. Aber auch sprachstilistisch sind Parallelen und Anlehnungen an Bernhard natürlich keinesfalls zu übersehen (Prinzip der Wiederholung, Steigerung, Zuspitzung etc.). Da kann ich mich dem Urteil … Weiterlesen














